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21 Dezember 2009

Steinmeier und die Kundus-Affäre

Süddeutsche Zeitung

"Ich habe zivile Opfer nie ausgeschlossen"

Der frühere Außenminister verteidigt sich: Sein Ministerium habe keine exklusiven Informationen gehabt - und er habe sofort eine Aufklärung des Luftangriffs gefordert. mehr ...
 Frankfurter Rundschau
Steinmeier wehrt sich

Ex-Außenminister Steinmeier weist im Gespräch mit der Frankfurter Rundschau Vorwürfe zurück, er habe früh von toten Zivilisten in Kundus gewusst. Die Union sieht den SPD-Fraktionschef hingegen in Erklärungsnot. CDU-Mann Mißfelder attackiert Steinmeier, um Minister Guttenberg aus der Schusslinie zu bringen. Von Steffen Hebestreit Mehr
Neuer Generalinspekteur: Guter Rat aus Afghanistan
Der Tagespiegel

Kundus: Außenministerium wusste früh von zivilen Opfern Lesezeichen hinzufügen

Das Auswärtige Amt soll schon am Tag nach dem Angriff bei Kundus konkrete Hinweise auf zivile Opfer erhalten haben. Bislang war stets von unklaren

Deutsche Kriegsweihnacht

Der Tagespiegel, 20.12.2009
Ist der Krieg in Afghanistan notwendig? Wenn es so wäre, müssten wir möglichst viele Soldaten dort hinschicken. Doch Angela Merkels Kunst besteht darin, sich durchzuwursteln. Harald Martenstein wünscht sich einen Kanzler, wie Helmut Schmidt es war - einen der Entscheidungen trifft und den Mut hat, damit vor das Volk zu treten. weiter








16 Dezember 2009

Afghanistan: Kundus Massacre-Krimi geht weiter

Süddeutsche Zeitung
Gutsherr Guttenberg feuert zurück
Tumultartige Szenen im Bundestag: Minister Guttenberg hält der Opposition einen aktuell verwundeten Soldaten vor. Der CSU-Aufsteiger verteidigt sich mit steigender Lautstärke und im Gutsherrenstil gegen Vorwürfe, er habe in der Kundus-Affäre versagt. Von Thorsten Denkler, Berlin mehr ...
Frankfurter Rundschau
Ehrgeiz schlägt Ehre
Hier der schneidige, ehrgeizige Politikstar aus dem fränkischen Landadel, dort der zurückhaltende, nicht minder machtbewusste alemannische Militär. Die Kundus-Affäre ist auch ein Generationenkonflikt. Von Steffen Hebestreit (Icon mit Video Mit Video) Mehr
Junge Welt
Massaker wird zur Posse
Von Rüdiger Göbel
Verteidigungsausschuß beginnt mit Untersuchung des Bombardements von Kundus. Minister Guttenberg sieht Stilfrage verletzt, Schneiderhan seine Ehre. Artikel lesen

Schwerpunkt »Hoher Zuspruch«
Bundeswehr sonnt sich im Lob afghanischer Machthaber für das Kundus-Massaker. Artikel lesen|
Von Knut Mellenthin

TAZ
Bundeswehr längst offensiv

Berliner Zeitung
 Operation Guttenberg
Foto: Vorneverteidigung: Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) gerät weiter in Bedrängnis. Gestern musste der... Weiter

Der Tagespiegel

Klose rechtfertigt gezielte Angriff auf Taliban Lesezeichen hinzufügen  

Der langjährige SPD-Außenexperte Hans-Ulrich Klose hält gezielte Bundeswehr-Angriffe auf Taliban-Kämpfer für gerechtfertigt. Im Gespräch mit dem Tagesspiegel sagte Klose: „Mir gefällt der Begriff 'gezielte Tötung' nicht. Aber die Bekämpfung hochrangiger Taliban-Kämpfer halte ich für zulässig."

Welt

Guttenberg nerven die innenpolitischen Gefechte

 (51) Von Thorsten JungholtDer Untersuchungsausschuss zur Kundus-Affäre nimmt seine Arbeit auf. Er soll die Umstände des von Oberst Georg Klein angeforderten Luftangriffs klären. In der aktuellen Stunde des Bundestages scheinen die Politiker jedoch wenig um Aufklärung bemüht, sie nutzten die Stunde zur Selbstdarstellung.mehr...

15 Dezember 2009

Die Vorgeschichte des Kundus-Massakers beginnt 1999

Der Freitag

Von Varvarin nach Kundus

Sündenfall | 14.12.2009 Lutz Herden 
Die Vorgeschichte des Kundus-Massakers beginnt 1999 mit der Aggression gegen Jugoslawien, die zum Gründungscode der Berliner Republik gehörte >> mehr 1 Kommentare 1 ]


Der Spiegel

Der Gentleman schaltet auf Angriff

Karl-Theodor zu Guttenberg hat genug von der Kritik und den Rücktrittsforderungen - er will aus der Defensive endlich in die Offensive kommen. In Berlin attackiert er die Opposition, in München holt er sich die Unterstützung der CSU. Doch Aufklärung in der Sache leistet er nicht. Von Sebastian Fischer, Claus Christian Malzahn und Veit Medick mehr... 

Die Zeit

Die einsame Entscheidung des Oberst Klein

Wikileaks veröffentlicht geheime Bundeswehr-Dokumente zum Tanklaster-Angriff. Bemängelt wird darin unter anderem, dass eine Untersuchung des Tatorts zunächst ausblieb. [weiter…]  

 

14 Dezember 2009

December 14, 2009 -- Kundus-Massacre-Krimi geht Weiter

Afghanistan
Kundus-Affäre: Vernebelung oder Taktik? Lesezeichen hinzufügen

Von Robert Birnbaum und Hans Monath
Karl-Theodor zu Guttenberg geht gegen die Opposition an. Das Ziel des Luftschlags von Kundus bleibt allerdings unklar. Ebenso wie die Definition, was den Soldaten der Bundeswehr in Afghanistan genau erlaubt ist. Was ist verhältnismäßig und angemessen?]

Taliban-Jagd am Hindukusch 

Kennen Sie INS? Wissen Sie etwas mit der Task Force 47 anzufangen? INS ist im Sprachgebrauch der Militärs die Abkürzung für... Berliner Zeitung Weiter Berliner Zeitung

Guttenberg startet Entlastungsoffensive

Massaker in Kundus: Verteidigungsminister verweist auf Mitwisserschaft von SPD und Grünen Artikel lesenJunge Welt
Kommentar zu Guttenberg

Nichts ist klar, Herr Minister...Frankfurter Rundschau

Alle Fakten längst bekannt? Wie kam es dann zu der eingestandenen Fehleinschätzung? Dabei lag doch der Nato-Bericht "sogar in deutscher Übersetzung" vor, wie der Verteidigungsminister süffisant erklärt. Von Steffen Hebestreit (Icon mit Video)
FotostreckeFotostrecke: Karl-Theodor zu Guttenberg: Der Baron im Visier
FotostreckeFotostrecke: Tanklaster-Bombardement bei Kundus
FotostreckeFotostrecke: Guttenberg in Afghanistan
Mehr
Interaktive Grafik Interaktive Grafik: Truppen in Afghanistan

Guttenberg wehrt sich gegen Täuschungsvorwurf

"Ich gehe davon aus, dass die Herren lesen können": In der Kundus-Affäre weist der Minister den Vorwurf der Lüge zurück - und kontert mit Anschuldigungen gegen die Opposition. mehr ..SZ.

»Wenig Humanmaterial«

»Feldjägerbericht« der Bundeswehr zum Massaker in Kundus veröffentlicht. Ziel war, so viele Menschen wie möglich umzubringen Artikel lesenJunge Welt
Von Knut Mellenthin


Lesezeichen hinzufügen Militärseelsorger Schmidt

12 Dezember 2009

Afghanistan: Kundus-Massacre-Krimi geht weiter

dpa, Klein, Bundeswehr, Afghanistan, Kundus, Luftschlag

"Er hat die Menschen als Ziel, nicht die Fahrzeuge"

Ein als "geheim" eingestufter Bericht des Isaf-Kommandeurs Stanley McChrystal zeigt: Bundeswehr-Oberst Klein ordnete den Luftangriff von Kundus an, um Taliban zu treffen - und nicht Tanklaster, wie bisher behauptet. Die Untersuchung offenbart eindeutiges Fehlverhalten. Von Stefan Kornelius mehr ...

Interview zur Afghanistan-Strategie


"Die USA wiederholen unsere Fehler"

Der letzte sowjetische Oberbefehlshaber am Hindukusch rät den USA, dort statt auf mehr Truppen auf wirtschaftliche und politische Maßnahmen zu setzen. VON KLAUS-HELGE DONATH>
Guttenberg in der Defensive

Der Verteidigungsfall

Am Abend bei Illner auf der TV-Couch - am Morgen schon in Afghanistan: Verteidigungsminister Guttenberg will vor Ort seine Kehrtwende erläutern - dabei wurden die Truppen vor Ort kürzlich ausgetauscht. Der Minister gerät in die Defensive. Von Steffen Hebestreit Mehr

Kundus-Affäre nimmt neue Dimension an

Berlin - Die Affäre um den Luftangriff in Afghanistan mit vielen Toten und Verletzten nimmt eine neue Dimension an. Das Bundeskanzleramt soll nach einem Bericht der «Leipziger Volkszeitung» vor dem Luftschlag ein schärferes Vorgehen der Bundeswehr... weiter »
 

11 Dezember 2009

Guttenberg und die Kundus-Affair

Guttenberg spricht mit Soldaten in Kundus

Berlin. Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) ist überraschend nach Afghanistan gereist... Mehr


Nach dem Angriff

Analyse: Die Details kommen scheibchenweise

Berlin. Nur scheibchenweise dringen die Details und Hintergründe des furchtbaren Luftschlages vom 4. September im afghanischen Kundus an die... Mehr

KSK-Soldat

KSK: Das Kommando Spezialkräfte

Berlin. Die rund 1000 Soldaten des Kommandos Spezialkräfte (KSK) gelten als Deutschlands härteste Kämpfer... Mehr

Oberst Klein

Hintergrund: Von Beginn an Widersprüche

Hamburg. Nach dem Angriff auf zwei gekaperte Tanklastzüge in Afghanistan herrschte von Beginn an Verwirrung... Mehr

Bundestag

Wortlaut: Guttenbergs Stellungnahme vom 3.Dezember

Berlin. Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hatte am 3. Dezember im Bundestag seine Bewertung des Luftangriffs auf zwei... Mehr

Guttenberg

Report: Guttenberg, Krieg und Frieden

Berlin. Dass ein Politiker offen auf seine Kritiker eingeht - das sei selten, sagt Karl-Theodor zu Guttenberg... Mehr

Guttenberg überraschend nach Kundus gereist Lesezeichen hinzufügen

Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg ist am Morgen gemeinsam mit Verteidigungsexperten des Bundestages zu einem überraschenden Blitzbesuch in Afghanistan eingetroffen. Er will mit den Soldaten vor Ort sprechen und kündigte erneut eine schnelle Entschädigung der Angehörigen der zivilen Opfer des Luftangriffs von Kundus an.

Guttenberg - Minister für Selbstverteidigung Süddeutsche Zeitung 

Guttenberg will Soldaten seine Kehrtwende erklären   Zeit Online  

Guttenberg zu Blitzbesuch in Kunduz eingetroffen  Spiegel Online